Juli/August 2017, Deutsche Ausgabe

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Das ist die Deutsche Ausgabe. Hier gehts lang zur Schweizer Ausgabe.

  • Schwule sind perfekt gestylt, während Heteros nichts von Mode verstehen. Teilweise hält sich dieses Klischee noch immer, doch langsam verliert es an Strahlkraft. Woher es kommt, und warum es nicht hilft? Ein Erklärungsversuch.
  • Bei Crimer läuft es rund. Seine Single «Brotherlove» wird am Schweizer Radio rauf- und runtergespielt, die Kritiker sind sich einig: Vom Rheintaler Musiker darf man noch Grosses erwarten. Die Mannschaft sprach mit dem 27-Jährigen über brüderliche Verbundenheit, Geschlechterrollen und seinen Einsatz für LGBT.
  • Andere Länder, andere Sitten. Wer wünscht sich da nicht einen Einheimischen an seiner Seite, der einem Land und Leute näherbringt? «Holiday Houseboy» hat für einige asiatische Städte einen Houseboy-Service ins Leben gerufen. Die Mannschaft hat denjenigen in Ho-Chi-Minh-Stadt getestet, war angenehm überrascht und mit dem Tag im ehemaligen Saigon sehr zufrieden.
  • Mit einer farblich angepassten Regenbogenfahne thematisierte die US-Stadt Philadelphia das Rassismusproblem in der LGBT-Community. Die Massnahme wurde von vielen begrüsst, stiess aber auch auf Kritik.
  • 2011 hat sich der schwedische Fussballprofi Anton Hysén öffentlich geoutet. Seitdem ist im Fussball einiges, aber nicht allzu viel passiert. Der 26-Jährige erklärt, warum er diesen Schritt nicht von allen schwulen Spielern erwartet, ihn sich aber doch von einigen wünscht.
  • Reisefieber Frankreich: Fjordartige Buchten, weit ins Meer ragende Felsklippen, saftig grüne Weideflächen, idyllische Dörfer und geschichts­trächtige Städte: In der Bretagne würde man auf den ersten Blick kaum vermuten, dass man sich in Frankreich befindet. Eher erinnert die Landschaft an Schottland oder Irland. Auch kulturell gesehen ist der Bezug zu den Britischen Inseln durchaus gegeben, sind doch vor vielen hundert Jahren Stämme von dort her eingewandert, deren Erbe bis heute in Bauwerken, in der Musik und in der Sprache weiterlebt.
  • Chris Evans stammt aus einer Familie, die grossen Wert auf Verständnis, Offenheit und Mitgefühl legt. Mit der Mannschaft spricht der 36-jährige Schauspieler über seinen neuen Film «Gifted», in dem er den Onkel eines hochbegabten Mädchens spielt.
  • Sommerflaute? Filmguru Patrick hat von seinen geschätzt 100 «all time Favourites» 12 weniger bekannte Filme aus aller Welt alphabetisch zusammengestellt, die er allen Cinephilen wärmstens empfiehlt.
  • Von links bis rechts, es ist alles mit dabei: Mitarbeitende der Justus-­Liebig-Universität Giessen und der Universität Wien gingen der Frage auf den Grund, wie LGBTIQ-Wählerinnen und -Wähler abstimmen. Im Interview mit der Mannschaft erläutert Forschungsleiterin Dorothée de Nève die Ergebnisse der Untersuchung.