Wie zufrieden bist Du mit Deinem Körper?

Essverhalten
Körperbilder zwischen Waschbrettbauch und Waschbärbauch (Fotos: Pixabay/links: keifit, rechts: pezibear)
Gibt es einen Zusammenhang zwischen sexueller Orientierung einerseits und Körperzufriedenheit und Essverhalten andererseits? Und wie unterscheiden sich schwule von heterosexuellen Männern? Das will eine Studie herausfinden.

Besteht ein Zusammenhang zwischen sexueller Orientierung und Körperzufriedenheit und dem Essverhalten? Sind Schwule zufriedener oder unzufriedener mit ihrem Körper als heterosexuelle Männer – und warum?

Wie das bei lesbischen Frauen aussieht, dazu gibt es bisher in der Forschung unterschiedliche Ergebnisse. Nun sind die Forscher gespannt, wie das wohl bei schwulen und bisexuellen Männern aussieht. Welche Anteil haben gängige Ideale und der Druck aus den Medien oder der Community? (Kürzlich klagte „Looking“-Star Daniel Franzese über einen Fall von Body Shaming.)

Macht das Nachdenken über Essen oder Kalorien es schwer, sich auf Dinge zu konzentrieren?

Bisher wurde das in Deutschland noch nicht untersucht, sagen die Psychologie-Studenten Katharina Winkler und Daniel Sterzenbach von der Medicalschool in Hamburg. Um das zu ändern, suchen sie Menschen jeden Geschlechts, jeweils homo- und heterosexuell. Die Fragen lauten etwa „Haben Sie über längere Zeitspannen (8 Stunden oder mehr) überhaupt nichts gegessen, um Ihre Figur oder Ihr Gewicht zu beeinflussen?“ oder „Hat das Nachdenken über Nahrung, Essen oder Kalorien es Ihnen sehr schwer gemacht, sich auf Dinge zu konzentrieren, die Sie interessieren (z.B. arbeiten, einem Gespräch folgen oder lesen)?“

Die Studie wird noch bis Anfang/Mitte Januar laufen. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Hier geht’s zu den Fragen.