Alaska: Erste Abstimmung für gleichen Schutz der LGBTIQ-Community

Bild: Flickr/Melissa S. Green
Zum ersten Mal überhaupt wird in Alaskas staatlicher Legislative über einen Gesetzesentwurf abgestimmt, der LGBTIQ-Menschen vor Diskriminierung schützen soll.

Es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Alaskas Legislative wird zum ersten Mal über einen Gesetzesentwurf in Bezug auf die LGBTIQ-Politik abstimmen. Dieser trägt die Identifikation HB 184 und soll den gleichen Schutz für die Menschen der Community bieten.

Die aktuelle Gesetzesvorlage sichert bis anhin den Schutz einiger Klassen wie Religion, Rasse, Alter und Geschlecht. Laut dem demokratischen Repräsentanten Andy Josephson drängte die «Alaska State Commission on Human Rights» im 2016 auf eine Ergänzung der Gesetzesvorlage. Ohne ein entsprechendes Gesetz ist die Kommission nicht befugt, gegen die Diskriminierung von LGBTIQ-Menschen vorzugehen. «In der Geschichte der Alaska-Gesetzgebung gab es noch nie ein LGBTIQ-freundliches Gesetz, das sich durchsetzen konnte», so Josephson.

Bereits vor fünf Jahren schlug der Gesetzgeber einen ähnlichen Gesetzesentwurf vor. Dieser schaffte es aber nicht bis zur Abstimmung.

«In der Geschichte der Alaska-Gesetzgebung gab es noch nie ein LGBTIQ-freundliches Gesetz, das sich durchsetzen konnte.»

Der Entwurf hat noch einen langen Weg vor sich, bevor er gänzlich anerkannt werden kann. Er muss erst in der Kammer und von dem Senat verabschiedet werden, bevor Gouverneur Bill Walker beschliessen kann, das Gesetz offiziell zu unterzeichnen.

Laut den Medien haben in den USA zwanzig Staaten inklusive Washington D. C. eine solche Gesetzgebung ähnlich dem HB 184 verabschiedet. Drei Staaten – Arkansas, Tennessee und Nord Carolina – haben sich diesbezüglich rückwärts bewegt, indem sie die Behütung für LGBTIQ-Rechte zurückgewiesen haben.

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