Juni 2018, Deutsche Ausgabe

Das ist die Deutsche Ausgabe. Hier gehts lang zur Schweizer Ausgabe.

  • In der Soap «Sturm der Liebe» spielte Iskander Madjitov einen eiskalten Erpresser. Der aufstrebende Schauspieler ist im wahren Leben aber ein echt sympathischer Kerl. Mit der Mannschaft spricht er über sein Heimatland Usbekistan und darüber, wie er über 30 Kilo abnahm.
  • Seit die Balkanroute geschlossen wurde, ist in Griechenland für viele Flüchtlinge erst einmal Endstation. In Thessaloniki bietet die Supportgruppe «Eclipse» eine Anlaufstelle für LGBTIQ-Flüchtlinge, die in den Camps oft Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt sind. Sie haben uns vor Ort ihre Geschichten erzählt.
  • Gegenwärtig ist Rupert Everett als Oscar Wilde in «The Happy Prince» in den Kinos zu sehen. Wir trafen den Schauspieler in Berlin und sprachen mit ihm über die lange Produktionszeit des Films, schwindenden Ruhm und Homosexualität in Hollywood.
  • Ohne Magnus Hirschfeld wäre die LGBTIQ-Community heute wohl nicht so frei und gleichberechtigt, sagen die einen. Wir haben ihn als Vorbild immer noch bitter nötig, die anderen. Und darum feiern wir in diesem Jahr den 150. Geburtstag des Arztes und Sexualforschers, des Aktivisten und Aufklärers.
  • Im Schwulen Museum in Berlin hängt der Haussegen schief, oder vielmehr: que(e)r, queerfeministisch. Die Vorwürfe gegen den Vorstand wiegen schwer: Die Rede ist von Denkverboten, Mobbing, Rassismus. Drei schwule Mitglieder äussern ihre Unzufriedenheit im Gespräch mit der Mannschaft.
  • Reisefieber: Nirgendwo sonst sind die Ver­einigten Staaten europäischer als in Neuengland – nicht nur was die Landschaft, das Klima und die Vegetation angeht. Auch bezüglich Bevölkerung und Kultur fühlt man sich hier beim Herumreisen immer wieder wie im guten alten Europa. Wer die sechs Bundesstaaten im äussersten Nordosten der USA besucht, kann sich auf
    zerklüftete Küsten, Berge und Seen freuen und dabei idyllische Kleinstädte und spannende Metropolen entdecken.
  • Wegen seiner Erotik galt der Tango lange Zeit als anrüchig und wurde in erster Linie zwischen Männern getanzt. Heute hat der Tanz ein heteronormatives Machoimage mit dem starken Mann als Führendem und der dominierten Frau als Folgender. Queer Tango mischt dieses Rollenverständnis auf. Die Mannschaft hat sich in Buenos Aires auf Spurensuche gemacht.
  • Jeder grosse Fussballclub hat auch seine queeren Anhänger*innen. Für den 1. FC Köln fiebern jedes Wochenende die schwulen und lesbischen Mitglieder des «Andersrum rut-wiess» mit. Den 32. Spieltag der Fussballliga würden sie aber wohl lieber streichen – ihr Club steigt mal wieder ab.
  • Voguing in «Pose» und Frauen, die für «Glow» in den Boxring steigen: Unser Serienjunkie Robin Schmerer stellt dir die Highlights der Serienneuheiten vor.