Coming-out in der Schule – Was sind Eure Erfahrungen?

Coming-out
Ein Jugendlicher wird von seinen Mitschülern gemobbt (Foto: AdobeStock)
Noch immer sind "Schwuchtel" oder "schwule Sau" beliebte Schimpfworte an der Schule. Da überlegt man es sich als queere*r Jugendliche*r gut, ob man sich outen soll.

In Deutschland haben jetzt fast alle Bundesländer Sommerferien, die großen Länder wie NRW, Baden-Württemberg und Bayern folgen in den kommenden Wochen. Österreich ist komplett in den Sommerferien, und in der Schweiz müssen nur noch die Schüler in den Kantonen Zürich und Aargau auf den Beginn der Ferien warten.

Für queere Schüler kann das eine doppelte Erleichterung bedeuten: Auch wenn im Kino mit „Love, Simon“ gerade ein Film läuft, in dem das Coming-out eines Schülers an einer US-Highschool relativ glatt läuft. Das dürfte aber wohl eher die Ausnahme sein, nicht die Regel. (Dieser schwule Schüler wehrte sich mit einer Petition gegen Diskriminierung.)

Fast die Hälfte der LGBTIQ-Jugendlichen macht negative Erfahrungen
Nach einer Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) aus dem Jahr 2017 unter 5.000 Menschen zwischen 14 und 27 wurden mehr als 80 Prozent der Jugendlichen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Zugehörigkeit schon mal diskriminiert. In Schule, Ausbildung oder Beruf sowie im Freundeskreis macht fast die Hälfte der LGBTIQ-Jugendlichen negative Erfahrungen: Sie sind Spott, Beleidigungen und Beschimpfungen ausgesetzt, teils werden sie ausgegrenzt oder sogar körperlich angegriffen.

Wir wollen von Euch wissen: Wie lief bzw. läuft für Euch die Schulzeit?

Out in der Schule? Wie sind Deine Erfahrungen?

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